Herz-Hirn-Interaktionen und die Entwicklung von Bluthochdruck
Forschungsgegenstand
Wir gehen davon aus, dass schädliche, sich selbst verstärkende Wechselwirkungen zwischen Körperfunktionen und Gehirnfunktionen („Teufelskreise“) die Entwicklung von Bluthochdruck auslösen und weiter fördern.
Die Arbeit dieser neu gegründeten Gruppe baut auf Erkenntnissen auf, dass Blutdruckmodulationen und Herz-Hirn-Interaktionen mit Veränderungen der Wahrnehmung (somatosensorisch und schmerzbezogen) und Emotionen verbunden sind, die bei höherem Blutdruck zu einem höheren Wohlbefinden führen können (Schaare et al., 2023, Nat Comm; Villringer et al., 2025, TINS), wobei die Barorezeptoraktivität als Mediator fungiert. Um die grundlegenden Mechanismen zu verstehen, untersuchen wir Wahrnehmung und Emotionen (einschließlich Stress) im Zusammenhang mit Herz-Gehirn-Interaktionen und Blutdruck. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Gruppe von Michael Gaebler und der somatosensorischen Gruppe.





