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Prof. Dr. Harald Möller
Prof. Dr. Harald Möller
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Technische Ausstattung

Magnetresonanz-Tomograph Siemens MAGNETOM 7T

Im Sommer 2007 wurde am Institut ein neuer Tomograph installiert, dessen Magnet mit einer Öffnung von 60cm Innendurchmesser ein Feld von 7 Tesla produziert – etwa 140.000 Mal so stark wie das Erdfeld. Er ist etwa 3,6 Meter lang und wiegt mehr als 34 Tonnen. Der Kryostat kann mit bis zu 1.750 Litern flüssigem Helium befüllt werden, um die supraleitende Spule aus Niob-Titan-Legierung auf eine Temperatur von 4,2 Grad über dem absoluten Nullpunkt zu kühlen. Zur Abschirmung wird der Magnet innerhalb einer Eisenkabine mit Abmessungen von 10 × 5.7 × 5.7 Metern und einem Gewicht von 362 Tonnen installiert. Dadurch wird das magnetische Streufeld außerhalb der Abschirmung effizient reduziert, so dass die 0,5 Millitesla-Konturlinie vollständig innerhalb des elliptischen Gebäudeteils, der die Anlage enthält, verläuft.

Der Tomograph verfügt über zwei Gradienteneinheiten zur Ortskodierung der Signale: ein Ganzkörpersystem, das Gradienten bis zu 45 Millitesla pro Meter entlang jeder der drei kartesischen Achsen innerhalb von 225 Millisekunden erzeugen kann oder alternativ ein Kopfgradientensystem, das innerhalb von 200 Millisekunden 80 Millitesla pro Meter liefert. Die Resonanzfrequenz beträgt bei Experimenten mit Wasserstoff 300 Megahertz. 32 parallele Hochfrequenzkanäle stehen empfangsseitig zur Verfügung. Eine Besonderheit ist die Ausstattung mit einem Array aus 8 unabhängigen Sendekanälen, die ausreichend breitbandig ausgelegt sind, um Experimente mit den meisten biologisch relevanten Kernsorten neben Wasserstoff durchführen zu können.

 
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