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Forschungsgruppe "Entwicklung von Kognition und Handlung"


Die Forschungsgruppe “Entwicklung von Kognition und Handlung” beschäftigt sich mit der frühkindlichen Entwicklung der kognitiven Mechanismen von Handlungswahrnehmung und –kontrolle. Der theoretische Ausgangspunkt der Forschung stellt die Common-Coding Theorie dar. Wir nehmen an, dass selbst sehr junge Säuglinge über eine abstrakte Repräsentation von Handlungen verfügen und dass diese Repräsentation sowohl von Systemen der Handlungswahrnehmung als auch der Handlungskontrolle in Anspruch genommen werden kann.
Die Frage nach der Entwicklung dieser gemeinsamen Repräsentation von Wahrnehmung und Produktion einer Handlung führt zu diversen Forschungsfragen denen wir mit unterschiedlichen Methoden und Paradigmen nachgehen wie der Messung von Blickzeiten und Herzraten, der Analyse von Blickbewegung mittels eines Tobii Eyetrackers, sowie der Untersuchung der Imitation beobachteter Handlungen.

  1. Schwerpunkte der Forschung in unserem Babylab sind die Analyse
  2. der Entwicklung von Wahrnehmung und Verständnis von Handlungen anderer Personen;
  3. von kognitiven Aspekte der Handlungssteuerung;
  4. des Zusammenhangs von Handlungsverständnis und –ausführung;
  5. von Unterschieden in der frühkindlichen Wahrnehmung und Imitation unterschiedlicher Altersgruppen.

Moritz Daum, Leiter der ehemaligen Forschungsgruppe “Entwicklung von Kognition und Handlung”, hat 2012 eine Professur für Entwicklungspsychologie am Psychologischen Institut der Universität Zürich angetreten. Professor Daum kann unter dieser E-Mail-Adresse kontaktiert werden:

 
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