em. Direktor

Kontakt

Birgit Mittag
Direktionsassistentin
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Fax: +49 341 9940-2221

Ehemalige Abteilung Kognitive Neurologie

Der ehemalige neurologische Arbeitsbereich befasste sich mit der anatomischen und quantifizierenden Analyse des menschlichen Gehirns. Arbeitsschwerpunkt ist die funktionelle Neuroanatomie des Stirnhirns. Untersucht wurden Probanden und neurologische Patienten.

Funktionelle Neuroanatomie des Frontallappens

Die Funktionalität des Stirnhirns, das wohl bei allen höheren kognitiven Prozessen eine Rolle spielt, ist noch keineswegs gut verstanden. Um die funktionelle Neuroanatomie vor allem mittels fMRT weiter zu erforschen, werden drei Teilbereiche unterschieden:

  • handlungsbezogene Prozesse, die den prämotorischen Kortex einschließen;
  • exekutive Funktionen, die mit lateraler präfrontaler Aktivierung einhergehen;und
  • evaluative Komponenten, deren neuroanatomische Realisierung fronto-mediane Strukturen benötigt.

In Kombination von experimental- und neuropsychologischen Methoden ist es das Ziel, diese noch vorläufige Zuordnung von Aufgabenaspekten zu Hirnregionen weiter zu stützen sowie deren vielfältige Interaktionen zu untersuchen.


Klinische Neuropsychologie

Diese Arbeitsgruppe beschäftigte sich in enger Kooperation mit der Tagesklinik für Neurologie der Universität Leipzig damit, Erkenntnisse der Forschung am "gesunden Gehirn" für neurologische/neuropsychologische Diagnostik und Therapie nutzbar zu machen. Im Fokus standen neurologische Patienten mit umschriebenen und diffusen Gewebeschädigungen unterschiedlicher Ätiologie. Bei allen Projekten der Gruppe ging es darum, den pathologischen Prozess strukturell und funktionell zu erfassen und zum klinischen Störungsprofil in Beziehung zu setzen. Folgende Themenschwerpunkte wurden bearbeitet:

  • Strukturelle und morphometrische Charakterisierung der diffusen Hirnschädigung und ihre Beziehung zum neurologisch/neuropsychologischen Ausfallprofil
  • Dynamische Kurz- und Langzeitveränderungen kognitiver Dysfunktionen bei ausgewählten neurologischen Erkrankungen. Dabei werden alle verfügbaren Techniken eingesetzt:
    • funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT),
    • Neuro-Morphometrie,Nah-Infrarotlicht-Spektroskopie (fNIRS),
    • Ereignis-korrelierte Potentiale (EKP)
  • Physiologische und pathologische Einflussgrößen des fMRT-BOLD Signals

 
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