Einfluss früherer und imaginärer Bewegungen auf die motorische Anpassung

In meiner Doktorarbeit untersuche ich die Wirksamkeit verschiedener früherer Bewegungen auf die motorische Anpassung und ihre neuronalen Korrelate. Die Kinematik früherer Bewegungen des gegenüberliegenden Arms kann als wirksamer Hinweis für die kraftfeldspezifische motorische Anpassung dienen, was zeigt, dass miteinander verbundene Bewegungen verschiedener Körperteile den Anpassungsprozess beeinflussen können (Gippert et al., 2023, J Neurosci). Darüber hinaus ermöglicht auch die motorische Vorstellung einer vorherigen Bewegung eine Anpassung, was die Vorstellung einer funktionalen Äquivalenz zwischen motorischer Vorstellung und ausgeführten Bewegungen in diesem Zusammenhang stützt (Gippert et al., 2025, PNAS). Meine Arbeit liefert Einblicke in motorische Lernmechanismen mit Implikationen für die Rehabilitation und das Training von Fertigkeiten, indem sie sowohl tatsächliche als auch imaginäre Bewegungsabläufe nutzt, um die motorische Anpassung zu verbessern.

 

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