Pressemeldungen

Bitte besuchen Sie auch unsere englischen Pressemeldungen.

 

Liste wird gefiltert nach:

Filter zurücksetzen

Um einen Stuhl oder einen Hund als solchen zu erkennen, zerlegt das Gehirn sie ihn in einzelne Eigenschaften und setzt ihn anschließend wieder zusammen. Bislang war jedoch unklar, um welche Eigenschaften es sich dabei handelt. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig haben diese nun identifiziert – von „bunt“ und „flauschig“ bis „wertvoll“ – und stellen fest: Es braucht lediglich 49 Merkmale, anhand derer wir beinahe jedes Ding erkennen. mehr

Neurowissenschaftler betrachten das Gehirn als ein Gebilde, das aus zwei grundlegenden Gewebetypen zusammengesetzt ist. Bis vor kurzem war über die Grenzfläche zwischen der weißen und der grauen Substanz - der so genannten „oberflächlichen weißen Substanz“ - noch nicht viel bekannt. Frühere Untersuchungen hatten jedoch darauf hingedeutet, dass schwerwiegende Krankheiten wie Alzheimer und Autismus mit dieser Region verknüpft sind. Nun ist es einem multidisziplinären Team unter der Leitung von Nikolaus Weiskopf vom MPI CBS gelungen, die oberflächliche weiße Substanz im lebenden menschlichen Gehirn sichtbar zu machen. mehr

Jedes Netzwerk hat seinen Platz im Gehirn. Bislang war jedoch unklar, warum ein Netzwerk sich dort befindet, wo es sich befindet. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) und des Forschungszentrums Jülich (FZJ) haben nun zwei Hauptachsen definiert, von "hinten" nach "vorn" und von "oben" nach "unten". mehr

Wie repräsentiert das Gehirn unser Wissen über die Welt, sodass wir es flexibel nutzen können, um unbekannte Situationen zu interpretieren oder Zusammenhänge zu erschließen? Ein Mittel, konzeptuelles Wissen zu organisieren, wäre eine Art interne Landkarte: Damit diese effektiv genutzt werden kann, muss sie dynamisch auf die Merkmale angepasst werden, die gerade für das jeweilige Konzept wichtig sind.
In ihrer aktuellen Studie zeigen Stephanie Theves und Christian Doeller zusammen mit Guillén Fernández vom Donders Institut Nijmegen, dass die Kartierungsfunktion des Hippocampus genau diese Unterscheidung von konzeptionell-relevanten und insgesamt vorhandenen Merkmalen erfüllen kann. mehr

Mit der individuellen Frequenz lassen sich gezielt einzelne Hirnareale beeinflussen und damit die darin verarbeiteten Fähigkeiten – allein durch elektrische Stimulation an der Kopfhaut, ohne operative Eingriffe. Damit gelang es erstmals, nur das gewünschte Areal zu beeinflussen statt, wie bislang, diffus weitläufige Hirnbereiche.. mehr

Das Gehirn verarbeitet die gleichen Informationen niemals auf die gleiche Art und Weise. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) haben herausgefunden, warum das der Fall ist und wie diese Verarbeitung funktioniert. Eine entscheidende Rolle spielt dabei ein kritischer Zustand. mehr

Ein neu entwickeltes Computermodell ermöglicht es, unserem Gehirn direkt dabei zuzuschauen, wie es sich orientiert und sich etwas merkt mehr

Je weniger tierische Produkte jemand zu sich nimmt, desto geringer ist sein Body-Mass-Index und desto weniger neigt er zu Extrovertiertheit. Zu dieser Erkenntnis kommt eine großangelegte Studie über den Zusammenhang zwischen Ernährung, Körper und Psyche. mehr

Sie möchte verstehen, wie angeborene und Umweltfaktoren unser Gehirn und letztlich unsere Gedanken und Gefühle formen: Sofie Valk, Leiterin der neuen Forschungsgruppe "Kognitive Neurogenetik" am MPI CBS. Ein Gespräch darüber, wie sie die Funktion der Gehirnstruktur untersuchen will, wie Gene und Umwelt uns zu dem machen, was wir sind - und wie Herausforderungen sie persönlich antreiben. mehr

70 Forschungsteams kommen bei der Analyse der gleichen MRT-Daten zu sehr unterschiedlichen Erkenntnissen. mehr

Zur Redakteursansicht