Pressemeldungen

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Mehrere Gehirnscans auf der linken Seite, rechts eine Person, die sich morgens im Bett streckt.

Depressive Stimmung, schnell wütend werden, Schlafprobleme, Angstzustände, neben sich stehen und den Alltag kaum mehr bewältigen können – all das kennen Frauen mit prämenstrueller dysphorischen Störung (PMDS), einer Krankheit mit hohem Leidensdruck für die Betroffenen. mehr

Christian Doeller ist Leibniz-Preisträger 2026

Christian Doeller, Direktor der Abteilung Psychologie am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig und Vizepräsident der Max-Planck-Gesellschaft, ist neuer Träger des wichtigsten Forschungsförderpreises in Deutschland. Er wurde als einer von zehn Wissenschaftler*innen am 11. Dezember 2025 vom zuständigen Ausschuss der DFG aus 144 Vorschlägen ausgewählt. Die Ausgezeichneten erhalten jeweils ein Preisgeld von 2,5 Millionen Euro. Diese Gelder können sie bis zu sieben Jahre lang nach ihren eigenen Vorstellungen und ohne bürokratischen Aufwand für ihre Forschungsarbeit verwenden. Die Leibniz-Preise werden feierlich am 18. März 2026 in Berlin vergeben.
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Was Vorstellungskraft und Gedächtnis gemeinsam haben

Eine neue Studie der Universität von Colorado Boulder (CU Boulder) und des MPI CBS zeigt, dass allein die Vorstellung einer positiven Begegnung mit jemandem dazu führen kann, dass man diese Person mehr mag. Dieses wird durch die Aktivierung von Gehirnregionen ermöglicht, die für das Lernen und die Präferenzbildung zuständig sind. Die Ergebnisse könnten Auswirkungen haben auf Felder wie etwa die Psychotherapie oder den Leistungssport.
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Lars Meyer

Der Europäische Forschungsrat (ERC), der die Spitzenforschung in Europa fördert, hat Lars Meyer vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig mit dem renommierten Consolidator Grant ausgezeichnet. Für sein Vorhaben „Language in Balance: an Imprint of Brain Electrophysiology? (BALANG)“ erhält er eine Förderung von bis zu zwei Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren.
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Im Gegensatz zu gängigen Bildverarbeitungsmodellen ist menschliches Wissen typischerweise hierarchisch organisiert. Die nachjustierten Klassifikationsmodelle haben eine Repräsentationsstruktur gelernt, die diese Hierarchie adäquat abbildet.

Neue Forschung bildet ein Scharnier zwischen menschlicher und maschineller Repräsentation
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Wissenschaftler haben eine neue elektrische Signatur für Parkinson entdeckt.

Viele Hirnsignale folgen einem Rhythmus. Doch in dem diesen Rhythmen unterlagerten, vermeintlichen „Rauschen“ entdeckte ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften (Moritz Gerster, Arno Villringer und Vadim Nikulin) eine bislang kaum beachtete Signatur, die den Schweregrad der Parkinson-Symptome widerspiegelt. Die umfassende Datenanalyse mit 119 Patienten, erschienen in eBioMedicine, ist die bislang größte dieser Art. mehr

Sich auf eine Stimme zu konzentrieren erfordert sowohl Zuhören als auch Ignorieren

Stellen Sie sich vor, Sie unterhalten sich auf einer Party und versuchen, Ihrer Freundin zuzuhören, die Ihnen von ihrem Tag erzählt, während andere Leute gleichzeitig reden, lachen und feiern – schwierig, nicht wahr? Die Herausforderung, einem Sprecher zuzuhören, wenn mehrere Personen gleichzeitig sprechen, wird als Cocktailparty-Problem bezeichnet. Forscher*innen des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften und der Universität Leipzig haben in Zusammenarbeit mit Kolleg*innen des Max-Planck-Instituts für Empirische Ästhetik und der Universität Lübeck untersucht, was im Gehirn passiert, wenn wir versuchen, uns auf einen Sprecher zu konzentrieren und einen anderen zu ignorieren. In der neuen Studie, die jetzt im Journal of Neuroscience veröffentlicht wurde, zeigen sie, dass die Verarbeitung sowohl der Stimme, der wir Aufmerksamkeit schenken, als auch der Stimme, die wir ignorieren, eine entscheidende Rolle dabei spielt, wie gut wir Sprache verstehen.
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Herz denkt mit

Das Herz denkt mit

25. September 2025

Während der Volksmund das Herz mit Emotionen, das Hirn mit Verstand assoziiert, scheint sich in der Wissenschaftswelt der Eindruck festzusetzen, dass alle mentalen Vorgänge allein durch das Gehirn bestimmt sind. Interessanterweise gibt es aber zunehmende Erkenntnisse, dass das Herz, das ja ebenfalls Nervenzellen enthält, einen starken Einfluss auf Denken und Fühlen ausübt. In einem Opinionpaper, das jetzt im Journal Trends in Neurosciences veröffentlicht wurde, schlagen Arno Villringer, Vadim Nikulin und Michael Gaebler vom MPI für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) ein neues Konzept vor, das sowohl die wichtige Rolle des Herzens für viele mentale Vorgänge wie auch das häufige gemeinsame Vorkommen kardiovaskulärer und psychischer Erkrankungen erklärt.
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Frau schaut aus Fenster

In einer aktuellen Studie im European Journal of Epidemiology zeigen Laurenz Lammer und Veronica Witte vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig, dass gängige Strategieansätze für die öffentliche Gesundheit, die sich auf besonders isolierte Menschen beschränken, womöglich einen großen Teil des präventiven Potentials größerer sozialer Integration verpassen.
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Porträtfoto: links Daniel Reznik und rechts Sofie Valk

Der Europäische Forschungsrat (ERC) fördert in diesem Jahr die Projekte von Sofie Valk (Gruppenleiterin am MPI CBS) und Daniel Reznik (Postdoc am MPI CBS) mit Starting Grants. Das ist das Ergebnis einer europaweiten Ausschreibung, auf die sich 3928 junge Forschende beworben hatten. Zielgruppe der ERC Starting Grants sind exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler am Beginn einer unabhängigen Karriere. Sie erhalten in den kommenden fünf Jahren eine Förderung von jeweils knapp 1,5 Millionen Euro.
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