Pressemeldungen

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Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes und andere Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen erhöhen auch die Wahrscheinlichkeit eine depressive Verstimmung oder Depressionen zu erleiden. Bislang war jedoch unklar, ob sich dieser Einfluss im Laufe des Lebens verändert oder unabhängig vom Alter ist. Eine Studie des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften und der Universität Münster zeigt: Bei den über 65-Jährigen spielen diese Risikofaktoren eine geringere Rolle im Zusammenhang mit Depressionen als bei den Jüngeren. mehr

Damit wir uns in der Welt zurechtfinden, ordnen wir sie in Konzepte ein, etwa in das Konzept „Telefon“ oder „Katze“. Bislang war jedoch unklar, wie das Gehirn diese abruft, wenn wir die Objekte nicht direkt sehen, hören oder fühlen, sondern allein ihre Bezeichnung fällt. WissenschaftlerInnen des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften haben nun ein Modell entwickelt, wie das Gehirn abstraktes Wissen verarbeitet. Dabei zeigte sich: Je nachdem, auf welche Merkmale man sich konzentriert, treten die entsprechenden Hirnregionen in Aktion. mehr

Erfolgreiche Navigation erfordert die Fähigkeit, Erinnerungen kontextabhängig zu trennen. Um zum Beispiel verlorene Schlüssel zu finden, muss man sich zunächst daran erinnern, ob man die Schlüssel in der Küche oder im Büro liegen gelassen hat. Wie ruft das menschliche Gehirn die kontextabhängigen Erinnerungen ab, die das Verhalten steuern? Josh Julian vom Princeton Neuroscience Institute der Princeton University und Christian Doeller vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig fanden in einer kürzlich in Nature Neuroscience publizierten Studie heraus, dass die Modulation von kartenähnlichen Repräsentationen in der Hippocampus-Formation unseres Gehirns den kontextuellen Gedächtnisabruf in einer mehrdeutigen Umgebung vorhersagen kann. mehr

Sprache, Einfühlungsvermögen, Aufmerksamkeit – so unterschiedlich diese Fähigkeiten auch sein mögen,  eine Hirnregion ist eingebunden in all diese Prozesse: Der Lobus parietalis inferior, kurz IPL. Dennoch war bislang unklar, welche Rolle er bei diesen zutiefst menschlichen Fähigkeiten genau spielt. WissenschaftlerInnen am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften haben nun gezeigt, der IPL kommt dann zum Einsatz, wenn wir unsere Umgebung deuten müssen. mehr

Bislang hat er sich viel mit Stammzellen und Zebrafischen beschäftigt, jetzt widmet er sich Neuronen und dem Gehirn: Nico Scherf, Leiter der neugegründeten Methodengruppe „Neuronale Datenwissenschaft und statistisches Rechnen“ am MPI CBS. Viele Grundprinzipien der Embryonalentwicklung dieser Tiere, da ist sich Scherf sicher, spiegeln sich auch in komplexen Strukturen wie dem Gehirn wider. „Solche Selbstorganisationen von einfach bis komplex zu verstehen, interessiert mich sehr.“ Ein Gespräch über regelmäßige Muster in der Natur, die Kommunikation von Ameisen und den Zugang zu immer größeren Datenmengen. mehr

Gebärdensprachen greifen im Gehirn auf ähnliche Strukturen zu wie Lautsprachen. Dennoch war es bislang schwierig, die Hirnregionen zu identifizieren, die beide Sprachen gleichermaßen verarbeiten. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) haben nun herausgefunden, auch in der Gebärdensprache ist es das Broca-Areal in der linken Hirnhälfte die entscheidende Hirnregion. Sie hatte sich bereits für Lautsprachen als zentraler Knotenpunkt herausgestellt. Damit zeigt sich: Das Gehirn ist generell darauf spezialisiert, sprachliche Informationen zu verarbeiten. Ob diese dabei gesprochen oder gebärdet wird, scheint von untergeordneter Bedeutung. mehr

Über die neue Internetplattform „Kinder schaffen Wissen“ können Kinder von zu Hause aus online an Studien des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften und zahlreicher weiterer Institutionen teilnehmen. mehr

Empathie und die Perspektive des anderen einnehmen können – zwei Fähigkeiten, durch die wir verstehen, was im Kopf des anderen vor sich geht. Obwohl beide Begriffe ständig im Umlauf sind, ist noch immer unklar, was sie genau beschreiben und was beide Fertigkeiten ausmacht. Eine neue Studie zeigt: Es ist nicht eine konkrete Kompetenz, die uns dazu befähigt, uns in eine andere Person hineinzuversetzen. Es sind viele Einzelfaktoren, die sich je nach Situation unterscheiden. mehr

Frauen erleiden häufiger einen Schlaganfall. Gleichzeitig werden ihnen häufiger Antidepressiva verschrieben. Bei einigen dieser Medikamenten ging man bislang davon aus, dass sie auch die Rehabilitation nach einem Schlaganfall unterstützen. In bisherigen Studien dazu wurden jedoch hauptsächlich Männer getestet, obwohl es geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Wirkung der Medikamente gibt. Eine aktuelle Studie hat nun untersucht, wie bei Frauen das Gehirn auf die Kombination aus motorischem Lernen und der Einnahme eines gängigen Antidepressivums reagiert. Im Gegensatz zu früheren Studien verbesserte sich ihr motorischen Lernen nicht. mehr

Um einen Stuhl oder einen Hund als solchen zu erkennen, zerlegt das Gehirn ihn in einzelne Eigenschaften und setzt ihn anschließend wieder zusammen. Bislang war jedoch unklar, um welche Eigenschaften es sich dabei handelt. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig haben diese nun identifiziert – von „bunt“ und „flauschig“ bis „wertvoll“ – und stellen fest: Es braucht lediglich 49 Merkmale, anhand derer wir beinahe jedes Ding erkennen. mehr

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