Motorische Spiegelaktivität während unilaterale Kontraktionen - funktionelle und strukturelle Korrelate

Motorische Spiegelaktivität ist, während unilateraler Kontraktionen, als subliminale Aktivität in homologen Muskeln der an sich "ruhenden" Extremität messbar. Spiegelaktivität kann als Residuum von bilateralen spiegelsymmetrischen Bewegungen betrachtet werden, die durch aktive interhemisphärische Mechanismen supprimiert werden, und so einen fundamentalen Bewegungsmodus darstellen. In unseren Studien untersuchen wir zentralnervöse funktionelle und strukturelle Korrelate von Spiegelaktivität sowie spiegelsymmetrischen Bewegungen. Motiviert sind die Studien durch die Frage, ob paretische Armfunktion von Schlaganfallpatienten durch spiegelsymmetrische Bewegungsmuster fazilitiert werden kann.

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