Studienteilnehmer während der MEG Messung

Interessiert an spannenden MEG-Studien des Doellerlab-Teams?

18. Oktober 2023

Liebe Studieninteressierte! Wir, das Doellerlab – Team, sind immer auf der Suche nach motivierten, gesunden Proband*innen im Alter von 18–35 Jahren für unsere MEG-Projekte.

Was bedeutet MEG?

Die Magnetenzephalographie (MEG) ist eine nicht-invasive Standardmethode der kognitiven Neurowissenschaften. Die MEG-Umgebung besteht aus einem Raum und nicht aus einem engen Tunnel. Es werden keine Geräusche während der Datenerfassung erzeugt, so dass das MEG für die meisten Personen, auch für Patienten und kleine Kinder, angenehm ist.
Die MEG-Messmethode ist sehr empfindlich, deshalb mussten wir den Standort Stephanstr. 1a aufgeben, da der Autoverkehr sowie die Straßenbahnen so starke Magnetfelder produzieren, die die Magnetfelder des Gehirns überlagern. Die Messung findet daher in der Außenstelle des MPI in Bennewitz statt.

Voraussetzung, um an einer MEG-Studie teilnehmen zu können, ist das Vorliegen eines 3D-Scans, der mittels Magnetresonanztomographie (MRT), Dauer ca. 30 Minuten bei uns am Institut in der Stephanstraße 1a durchgeführt wird. Dieser Scan bildet die Basis zur Durchführung von MEG-Studien.


Unsere aktuellen Studien im Überblick:

Ab Nov 2023: 
Studie zur Entscheidungsfindung: Werden Sie Autokäufer für einen Tag!

Helfen Sie uns dabei, unser Verständnis der Entscheidungsprozesse des Gehirns zu verbessern! In dieser abwechslungsreichen MEG-Studie werden Sie zum Autokäufer für einen Tag. Sie kommen dafür an einem Tag für ca. 3,5–4 Stunden in unsere MEG-Außenstelle nach Bennewitz.

Verantwortliche Wissenschaftler*innen:

Professor Dr. Christian F. Doeller
Direktor Abteilung Psychologie MPI, Vizepräsident der MPG

Dr. Casper Kerrén
Postdoc Abteilung Psychologie


Ab Feb 2024: 
Wie stellen wir uns unsere Zukunft vor?

Unser tägliches Leben ist Tag für Tag von vielen verschiedenen Aktivitäten erfüllt, von denen einige aufregend, andere eher langweilig sind. Welche Mechanismen helfen uns und unserem Gehirn dabei, diesen Tätigkeiten nachzugehen? Um dieser Frage nachzugehen, verwenden wir verschiedene Messmethoden: Am ersten 1. Tag werden Sie ca. 1,5 Stunden bestimmte Abfolgen fiktiver täglicher Tätigkeiten in einem unterhaltsamen, Videospiel-ähnlichen Szenario am Rechner erlernen. Am darauffolgenden Tag zeigen Sie für etwa 2 Stunden im MEG-Scanner in unserer Außenstelle in Bennewitz, wie gut Sie diese Abläufe gelernt haben. An einem weiteren Tag wiederholen wir mit Ihnen dann einige der Aufgaben für ca. 2 Stunden im MRT-Scanner (Stephanstraße).

Verantwortliche Wissenschaftler*innen:

Professor Dr. Christian F. Doeller
Direktor Abteilung Psychologie MPI, Vizepräsident der MPG

Dr. Simone Viganò
Postdoc Abteilung Psychologie

Dr. Nicholas Menghi
Postdoc Abteilung Psychologie


Ab März 2024 (für Proband*innen zwischen 18-30 Jahren):
Wie versteht unser Gehirn die Handlungen anderer?

Helfen Sie uns dabei, mehr über Handlungswahrnehmungen herauszufinden. In unserer spannenden MEG-Studie werden Ihnen Bilder von alltäglichen Handlungen in zwei verschiedenen Zuständen präsentiert: original und unscharf. Ihre Aufgabe ist es, zu erkennen, ob in den Bildern dieselben Handlungen durchgeführt werden, oder nicht. Sie kommen an einem Tag für ca. 3–3,5 Stunden (einschl. Pausen) in unsere MEG-Außenstelle nach Bennewitz.

Verantwortliche Wissenschaftler*innen:

Professor Dr. Christian F. Doeller
Direktor Abteilung Psychologie MPI, Vizepräsident der MPG

Prof. Ph. D. Shu-Chen Li
Professur Entwicklungspsychologie und Neurowissenschaft der Lebensspanne TU Dresden

Studiendurchführung:

M. Sc. Xue-Rui Peng
Doktorandin


Vergütung der Studienteilnahme:

Für Ihre Studienteilnahme erhalten Sie jeweils eine Aufwandsentschädigung von 12,00 € pro Stunde. Für die Anreise zum MEG-Labor in Bennewitz wird Ihnen zusätzlich eine Pauschale von 25,00 € ausgezahlt.

Voraussetzungen

  • 18–35 Jahre alt
  • Rechtshändig
  • Keinen Herzschrittmacher
  • Keine Insulin- oder Medikamentenpumpe
  • Keinen Shunt
  • Keine Metallsplitter oder Metallobjekte im Körper
  • Keine Innenohrimplantate
  • Kein nicht entfernbares Metall wie Piercing, Zahnspangen, Retainer, feste Zahnprothesen oder Zahnimplantate
  • Keine Hirnschrittmacher oder elektronische Geräte am oder im Körper
  • Kein permanentes Make-up oder Tätowierungen an Kopf, Hals oder Nacken
  • Kein Anfallsleiden (Epilepsie)
  • Keine psychiatrischen oder neurologischen Vorerkrankungen
  • Kein Alkohol- bzw. Drogenmissbrauch
  • Keine Schwangerschaft oder Stillzeit

Interesse - Fragen?

Bei Interesse und / oder Fragen melden Sie sich bitte bei Elisabeth Murzik.

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

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