Einblicke in unsere Forschung

Aufbruch ins Gehirn

Trotz seiner unglaublichen Komplexität verliert das Gehirn langsam sein Geheimnis. Gemeinsam stellt sich die Hirnforschung den großen Fragen: Wie finden Bilder, Melodien und Düfte ihren Weg in die graue Masse des Gehirns? Wo werden der Geruch von Thymian, der Gesang einer Nachtigall, die Farben des Sonnenuntergangs, die Poesie eines Textes konserviert? Wie denken wir? Wie reden wir? Und wie handeln wir?
Wie finden Bilder, Melodien und Düfte ihren Weg ins Gehirn?
Wie finden Bilder, Melodien und Düfte ihren Weg ins Gehirn?

Im Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig suchen Forscher - von Linguisten und Psychologen bis zu Neurologen und Physikern - mit modernen bildgebenden Methoden wie der funktionellen Magnetresonanz-Tomographie, der Magnetenzephalographie und der Elektroenzephalographie nach Antworten. Erst seit wenigen Jahren erlauben diese "Fenster zum Gehirn" Einblicke in weiße und graue Substanz, während wir denken und handeln und fühlen. Zudem gelten die Methoden als ungefährlich. Röntgenstrahlen oder Nadelstiche müssen die Versuchspersonen nicht fürchten.

 
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