Team

Nazife Ayyildiz
(Gastwissenschaftlerin in Kooperation mit der Universität Ankara)


Frauke Beyer
(M.Sc. Medical radiation science)

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Silke Friedrich
(Koordinatorin)

  • wissenschaftliche Koordinatorin


Jana Grotte
(Medizinstudentin)

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Simon M. Hofmann
(M.Sc. Brain and Cognitive Sciences)

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Josefine Jentzsch
(Medizinstudentin)


Gesa Lewe
(Psychologiestudentin)


Evelyn Medawar
(Dual M.Sc. Brain and Mind Sciences)

  • Ich untersuche Effekte einer unkonventionellen Ernährung auf Ess-Entscheidungsverhalten, Gehirnaktivität und -struktur und andere kognitive Prozesse, die wichtig sind, um sich zwischen Mahlzeiten zu entscheiden.

  • Es wurde gezeigt, dass eine Ernährungsumstellung die intestinale mikrobielle Komposition und andere metabolische Marker verändert, allerdings wurden kognitive Effekte bislang nicht gründlich untersucht. Wir möchten herausfinden, ob unkonventionelles Essverhalten Veränderungen nicht nur auf der biologischen Ebene, sondern auch auf kognitiver Ebene hervorruft (z.B. mehr Selbst-Kontrolle), und ob mikrobieller Status prädiktiv für Gehirnaktivität in Regionen, die für eine Ernährungsumstellung wichtig sind.

  • Um dieser Frage nachzugehen, führen wir mehrere Studien durch und analysieren Daten im Zusammenhang mit Essverhalten in a) Cafeterien b) in einer Smartphone basierten Studie c) in einer Ernährungsinterventionsstudie und d) in der LIFE-Adult Querschnittsstudie.

  • Zusätzlich interessiere ich mich für Qualitätskontrollen bei longitudinalen Studien. Hier arbeite ich an einem Projekt zur Vergleichbarkeit von Maßen für Gehirnstruktur zwischen MRT Scannern.


Ronja Thieleking
(M.Sc. Biophysik)

  • Ich interessiere mich hauptsächlich für die Auswirkungen von Gedächtnis und Aufmerksamkeit auf die Nahrungswahl und die Rolle des Hippocampus und der Amygdala bei der Nahrungswahl und damit bei der Energieregulierung und dem Körpergewichtsstatus. Um diese Effekte zu untersuchen, führen wir eine Ernährungsinterventionsstudie mit funktioneller, struktureller und diffusionsgewichteter MR-Bildgebung durch. Der Status des Körpergewichts im Allgemeinen und die Adipositas im Besonderen sind wichtige Faktoren für die kognitiven Funktionen und die Gehirnstruktur - deshalb untersuchen wir die Auswirkungen der bariatrischen Chirurgie auf diese beiden Bereiche weiter.

  • Im Zuge meiner physikbezogenen Interessen untersuche ich den Einfluss von Scanner-, Sequenz- und preprocessing pipelines auf die Parameter der Diffusionsbildgebung. Dazu werte ich quantitative Unterschiede in den Bildern identischer diffusionsgewichteter Sequenzen aus, die auf zwei Siemens 3T Magnetom-MRT-Scannern, Verio und Skyra, erhoben wurden. Auf diese Weise wollen wir Maße zur Vergleichbarkeit der diffusionsgewichteten Bildgebung finden.

  • Bei der Arbeit mit diffusionsgewichteten Bildern vergleiche ich quantitativ verschiedene Tools zur Entfernung von Artefakten. Ziel ist es, ein Tool in die preprocessing pipeline diffusionsgewichteter Bilder zu integrieren, welches das Gibbs Ringing-Artefakt effektiv reduziert.


Kevin Thomas
(B.Sc. Psychologie, Medizinstudent)

  • Ich beschäftige mich mit dem menschlichen Hypothalamus als eine der zentralen Strukturen, innerhalb derer Veränderungen maßgeblich zur Entstehung von Übergewicht beitragen. In diesem Rahmen haben wir einen einheitlichen Algorithmus zur manuellen Segmentierung entwickelt, wofür wir Daten von T1-gewichteten Bildgebungssequenzen verwenden. Weiterhin können auch mögliche Diffusionsveränderungen mit Hilfe von DWI-Sequenzen im Hypothalamus dargestellt werden. Zukünftig soll nicht zuletzt auch der Einfluss von einzelnen Nukleotidpolymorphismen in Genen, die mit Übergewicht assoziiert sind, in Bezug auf diese Struktur untersucht werden.


Emmy Töws
(Medizinstudentin)

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Charlotte Wiegank
(Medizinstudentin)

  • Mediterrane Kost führt zu gesünderem Schlafverhalten (St-Onge &  Zuraikat, 2019). Die genaue Wirkweise ist jedoch nicht geklärt. Im  Rahmen meiner Doktorarbeit beschäftige ich mich mit der  Darm-Hirn-Kommunikation und dem Einfluss ballaststoffreiche Ernährung  auf die Schlafqualität. Durch die Analyse verschiedener metabolischer  Marker (z.B. TMAO, Short Chain Fatty Acids etc.) und der Zusammensetzung  des Darm-Mikrobioms versuche ich herauszufinden, welche Mechanismen  einer möglichen Korrelation zugrunde liegen könnten.

 

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